Kanuverleih für Kanutouren auf der Luhe

Kanu Gruppenreisen, Betriebsausflüge, Klassenreisen, eine Kanutour mit Freunden oder Familie auf der Luhe

Kanutour Luhe

Kanuwandern auf der Luhe

Die Luhe gehört im Süden Hamburgs zweifelsohne zu einem der schönsten Flüsse für Kanuwanderer. Inmitten der Lüneburger Heide entspringt sie bei Bispingen und mündet kurz hinter Winsen/Luhe bei Stöckte in die Ilmenau. Naturbelassen schlängelt sie sich Richtung Winsen und bietet hier und da durch einige Stromschnellen auch ein bisschen Action. Die Luhe eignet sich hervorragend für Kanutouren von 1,5 – 6 Stunden Dauer.
Die erste Einstiegsstelle für Kanus ist bei Wetzen in der Nähe von Amelinghausen („Krone der Heide“), wo alljährlich die Heidekönigin auf dem Heideblütenfest gekürt wird. Die zweite Einstiegsstelle ist mitten in Luhmühlen („Krone der Reiterei“), das mittlerweile nicht nur durch die internationalen Military-Turniere bekannt ist, sondern wo auch das preisgekrönte „A Summer´s Tale-Festival“ stattfindet. Die Luhe ist als Königin unter den Heideflüssen also in guter Gesellschaft.

Tourenvorschläge und Anfahrtsbeschreibungen
für die Luhe

Klicken Sie bitte auf die unterstrichenen Ein-bzw. Ausstiegsstellen, um eine entsprechende Anfahrtsbeschreibung und einen Routenplaner zu aktivieren.

Strecke   Distanz in km   Paddeldauer
 WetzenGarstedt-Vierhöfen   ca. 15   ca. 4 Std.
 Wetzen –  Bahlburg   ca. 19   ca. 4,5 Std.
 WetzenLuhdorf   ca. 22   ca. 5,5 Std.
 WetzenWinsen   ca. 28,5   ca. 7 Std.
 LuhmühlenGarstedt-Vierhöfen   ca. 10   ca. 2,5 Std.
 LuhmühlenBahlburg   ca. 14   ca. 3 Std.
 LuhmühlenLuhdorf   ca. 17   ca. 4 Std.
 LuhmühlenWinsen   ca. 23,5   ca. 6,5 Std.

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Karte KANU KOMPASS Deutschland Nordwest

Kurzbeschreibung der Luhe für Kajak- und Kanuwanderer

Unsere erste Einsetzstelle für Kajaks befindet sich in Soderstorf direkt hinter der alten Mühle. Die Luhe darf hier wegen ihrer geringen Wassertiefe noch nicht mit Kanus befahren werden. Daher ist man hier oft auch an Wochenenden komplett allein unterwegs. Herrliche Flußabschnitte mit Kurven und Stromschnellen sind allerdings eher etwas für den geübteren Paddler. Kurz nachdem die Luhe und die Lopau sich vereinen (haben Sie den dort vergrabenen Goldschatz entdeckt ?), erreichen Sie Oldendorf. Für eine Weiterfahrt müssen Sie dort die Mühlenanlage ca. 400m umtragen, bis Sie an der Marxener Straße wieder einsetzen können. Wir empfehlen Ihnen dafür, einen Kajakwagen zu mieten. Danach geht´s weiter meist recht kurvenarm auf der Luhe bis nach Wetzen.

Die erste Einsetzstelle an der Luhe für Kanus befindet sich dann an der Straßenbrücke bei Wetzen. Parken Sie dort unten auf der Wiese bitte insbesondere an den Wochenenden sehr platzsparend. In Wetzen befindet sich ein Holzsteg an der rechten Uferseite, der den Einstieg leicht macht (s. Foto rechts). Nach nur ein paar Minuten befinden Sie sich in wunderschöne Natur fernab der Zivilisation.

Nach ca. 20 Paddelminuten müssen Sie bereits die erste Staustufe durchfahren. Das ist aber keinesfalls gefährlich sondern eher spaßig. Kurz darauf mahnen Hinweisschilder zum Ausstieg in Putensen, weil das Luhmühlener Wehr nicht zu Umtragen sei. Das sind Relikte aus der Vergangenheit. Mittlerweile gibt es dieses Wehr in Luhmühlen gar nicht mehr. Stattdessen befindet sich dort nach gut einer Stunde Paddelzeit  ein ca. 70 Meter langer Abschnitt mit Stromschnellen, die man tunlichst im ausreichendem Abstand (wir empfehlen mindestens 50 Meter) zueinander befährt. Ansonsten kann es schon mal brenzlig werden, wenn ein Kanu mal kentert. Nachfolgende Boote können dann nämlich nicht einfach anhalten. Das passiert zwar sehr selten, aber trotzdem sollte man immer darauf hinweisen. Der Sicherheitsabstand bei erhöhter Geschwindigkeit wird ja auch beim Autofahren größer…

Kurz darauf passieren Sie den Ort Luhmühlen, in dem alljährlich internationale Reitturniere stattfinden. Hier ist ebenfalls ein beliebter Einstiegspunkt, der für alle gut geeignet ist, die nicht länger als 3 Stunden paddeln möchten. Hier befindet sich auch eine Dixi-Toilette und auf der anderen Straßenseite eine Picknickwiese, die sich sehr gut zum Rasten eignet.

Von Luhmühlen geht´s weiter durch wunderschöne bewaldete Abschnitte. Abseits aller „Zivilisation“ führt Sie der natürliche Flusslauf durch den Lobker Park mit seinem beeindruckenden Baum- und Pflanzenbestand.

Ein gute Paddelstunde von Luhmühlen enfernt befindet sich das Wehr am Gut Schnede. Dort müssen Sie Ihr Kanu ca. 20 m umtragen. Wie das geht ? Fahren Sie langsam an der renovierten Wehranlage vorbei und steigen Sie unmittelbar dahinter auf der rechten Seite aus. Sie erkennen die Stelle an dem plattgetretenen Ufer kurz vor den beiden querliegenden Bahnschwellen, die Sie am versehentlichen Weiterfahren hindern. Tragen  Sie Ihr Kanu hinter die Wehranlage und steigen Sie dort wieder ein. Bitte ziehen Sie das Kanu nicht hinter sich her – das mögen die Bootsrümpfe nicht. Wenn Ihnen die Kanus zu schwer sind, helfen sie sich gegenseitig und vor allem: Nehmen Sie Ihr Gepäck vor dem Umtragen aus dem Kanu. Meist ist das Gepäck schwerer als das Boot… . Die Umtragestelle eigenet sich auch sehr gut als Raststelle. Denken Sie dann bitte daran, die Ausstiegsstelle für andere Paddler freizuhalten und bitte nehmen Sie Ihre Abfälle wieder mit. Rechts finden Sie übrigens auch noch mal ein Foto von unserem Kapitän kurz vor der Wehranlage, die allerdings 2016 erneuert wurde.

Vorbei am Gut Schnede, einstmals mit über 300 Teichen die größte Forellenzucht Europas, erreichen Sie nach ca 30 Minuten die Schwallstufe, die man durchfahren kann (s.Foto rechts). Das macht einen Heidenspaß – auch wenn man dort ein bisschen Wasser „aufnimmt“. Nach einer weiteren halben Paddelstunde erreichen Sie direkt hinter der Straßenbrücke auf der linken Seite den Bootsanleger an der Grillhütte Garstedt-Vierhöfen .Hier sind einige Sitzgelegenheiten, ausreichend Parkmöglichkeiten und eine Dixi-Toilette vorhanden. Noch ein Tipp: Achten Sie hier bitte auf Ihre Kinder. Häufig rennen die Kleinen auf die Brücke, um die Ankunft der anderen zu verfolgen. Und nach einigen Stunden in der Natur vergessen sie häufig, dass es auch noch Autos gibt…

Wenn Sie noch nicht genug vom Paddeln haben, lädt die Luhe Sie zur Weiterfahrt bis zum Bootsanleger vor Bahlburg (ca. 45 Minuten, Ausstieg rechts, Dixi-Toilette) oder sogar bis Luhdorf (ca. 1,5 Stunden) ein. Dort müssen Sie vor dem Sperrwerk rechts am Holzanleger aussteigen. Wer von hier aus noch bis Winsen weiterfahren möchte, muss sein Kanu hier ca. 150 Meter umtragen und hinter dem Sperrwerk wieder einsetzen. Wir empfehlen Ihnen, sich für diese Umtragestelle einen Kanuwagen zu mieten. Die Strecke von Luhdorf bis Winsen ist allerdings nicht mehr so schön wie der vorherige Abschnitt. Sie unterqueren eine Autobahn, die Bahnlinie Hamburg – Hannover und eine Bundesstraße. Kurz dahinter befindet sich rechts der Holzanleger direkt am Luhespielplatz.

Befahrungsregelungen für die Luhe

Der Landkreis Harburg hat zum Schutz der Natur wichtige Befahrensregeln verordnet. Bitte halten Sie sich unbedingt daran. Ansonsten müssen Sie mit empfindlichen Bußgeldern rechnen. Die Luhe darf erst ab der Einstiegsstelle Wetzen mit Kanus / Canadiern befahren werden. Um die Tierwelt zu schonen, sind die Zeiten von 9.00 – 18.00 Uhr begrenzt. An Himmelfahrt und am Pfingstwochenende (Samstag, Sonntag und Montag) ist das Befahren der Luhe erst ab Garstedt möglich. Das Anlegen ist nur an Ein- und Ausstiegstellen gestattet. Bitte halten Sie sich zudem freiwillig daran, während der Kanutour auf den Konsum von Alkohol zu verzichten, da es immer wieder zu „Entgleisungen“ alkoholisierter Paddler kommt. Bitte verschieben Sie bitte den Alkoholkonsum auch zu Ihrer eigenen Sicherheit auf nach der Kanutour oder suchen Sie sich eine andere Freizeitbeschäftigung aus.

Befahrbare Flußlänge

Von der ersten möglichen Einstiegsstelle für Kanus in Wetzen bis nach Winsen hat die Luhe eine Länge von ca. 28 km. Das Gewässer ist durchschnittlich 7 bis 12 m breit, teilweise zahlreiche Windungen, meist Stehhöhe außer in einigen Windungen und vor Wehrstufen. Für mehrtägige Touren ist die Luhe aufgrund fehlender Wasserwanderrastplätze nicht geeignet.

Schwierigkeitsgrad

Die Luhe ist nach unserer ausführlichen Einweisung auch für Ungeübte problemlos zu bewältigen. Es gibt hier und da einige Staustufen, die man überwinden muss – vor allem im ersten Abschnitt – allerdings sind diese „Hindernisse“ für die meisten eher spannend als gefährlich. Dennoch haben wir aus Sicherheitsgründen das Mindestalter für mitfahrende Kinder  auf 3 Jahre festgelegt. Die mittlere Strömung beträgt ungefähr 4 km/h bei normalem Wasserstand.

Befahrungshäufigkeit

An Wochenenden im Sommer kann die Luhe schon einmal sehr stark frequentiert werden. Wer die beliebtesten Einstiegszeiten meidet (10-00-12.00 h) oder von montags bis freitags unterwegs ist, kann den Fluss aber meistens in seiner ganzen Abgeschiedenheit genießen. Familien empfehlen wir eher, den Sonntag als Ausflugstag zu wählen.

Wehre/Schleusen

Die Umtragestelle für Kajaks in Oldendorf beträgt ca. 400m.
Das Wehr am Gut Schnede muss links umtragen werden. Der Ausstieg ist aber sehr einfach und man braucht das Kanu nur ca. 20 Meter tragen.
Das Sperrwerk in Luhdorf muss rechts ca. 150m umtragen werden.

Grillhütte Garstedt-Vierhöfen

koehlerhuetteDer große Platz eignet sich besonders gut, um hier gemeinsam die Kanutour ausklingen zu lassen oder eine Rast einzulegen.  Kinder nehmen hier gern noch ein Bad in der Luhe.
Die Grillhütte können Sie tageweise bei der Gemeinde Garstedt für € 30,- mieten. Hier kommen Sie direkt zum Buchungsformular.  Gern übernehmen wir für Sie die Reservierung und holen gegen eine geringe Aufwandsentschädigung den Schlüssel für Sie während der Öffnungszeiten bei der Gemeindeverwaltung in Garstedt ab.
Holz wird für das Feuer in der Grillhütte gestellt. Für den Grill empfehlen wir allerdings, Alufolie und Anzünder mitzubringen. Vergessen Sie bitte auch nicht das Feuerzeug… – wir haben das alles schon erlebt…
Wenn Sie sich hier  lieber verwöhnen lassen möchten und einen professionellen Grillservice in Anspruch nehmen wollen, können wir Ihnen dabei gern behilflich sein. Fragen Sie dann bitte vorher ab, ob es Vegetarier, Veganer oder Muslime mit besonderen Essgewohnheiten in Ihrer Gruppe gibt.

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